Author Topic: Plop BootManager 5  (Read 907 times)

Pi

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Plop BootManager 5
« on: July 30, 2021, 10:34:43 AM »
Hallo,

ist der BootManager5 mit Windows10 verwendbar?
Ich plane, mehrere Windows10-Installationen auf einer Platte, bzw. SSD.
Die sollten auch untereinander versteckt sein.

Nach zähem Ringen hab ichs mit Win7 geschafft:
https://forum.plop.at/index.php/topic,1707.msg6837.html#msg6837

Erstmal mit 1 SSD, die ist aber über PCIe (4.0 - AMD Ryzen CPU) angebunden.

Die nachfolgenden Bootmanager können nicht mehr verstecken, darauf
würde ich aber Wert legen.

Grüße,


Elmar

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Re: Plop BootManager 5
« Reply #1 on: July 31, 2021, 20:10:41 PM »
Hallo,

ja, die Version 5 kann auch Windows 10 booten. Windows muss aber im klassischen Modus installiert werden damit es vom MBR/Bootsektor bootet. EFI geht nicht.


LG
Elmar

Pi

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Re: Plop BootManager 5
« Reply #2 on: August 23, 2021, 19:14:02 PM »
Welche Vorteile/Nachteile UEFI vs. Legacy würdest Du sehen?

UEFI kann über 2TB booten, betrifft mich nicht aber da SSD (am PCIE Bus hängend) deutlich kleiner - würde aber wohl die Bootgeschwindigkeit beeinflussen.

Wie verhält sich UEFI und Linux (speziell SuSE), hast Du da Erfahrungen?

Ich hab neben 2 SSDs (fürn die Betriebssysteme) noch 2 HDDs (beide 4TB) eingebaut, für Daten.

Jetzt bin ich am überlegen, ob ich doch UEFI nehme (Legacy wg. der Möglichkeit des Partitionsversteckens).
In der Vergangenheit war das neben dem "Sicherheitsaspekt" auch deswegen, weil früher Windows sich gern
mal verhaspelte, vor allem beim Softwareinstallieren....)

Grüße,



Elmar

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Re: Plop BootManager 5
« Reply #3 on: August 23, 2021, 20:22:31 PM »
UEFI ist der aktuelle Standard. Legacy wird früher oder später nicht mehr implementiert werden. Bei billigen Geräten gibt es jetzt schon nur mehr UEFI ohne Legacy Boot Option.

Bei UEFI kann man Secure Boot verwenden. Da UEFI GPT verwendet sind größere (und falls notwendig auch mehr) Partitionen möglich als mit MBR.

Linux und UEFI funktioniert problemlos. Secure Boot kann Probleme machen. Secure Boot muss man aber nicht zwingend verwenden.

Ich weiss ja nicht warum du mehrere Betriebssysteme installierst. Mein Rat wäre, ein Hauptsystem, Windows oder Linux, was dir lieber ist. Und der Rest wird in virtuellen Maschinen gestartet. Das kann das Leben viel einfacher machen. Die Performance ist heutzutage eigentlich kein Problem. Alles was ich nicht auf meinem System haben will oder nicht auf Linux läuft, wird in einer VM gestartet. Aber es ist nur ein Ratschlag. Jeder muss selbst entscheiden wie er arbeiten möchte.

LG

Pi

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Re: Plop BootManager 5
« Reply #4 on: August 25, 2021, 18:50:39 PM »
Vielen Dank für Deineb Tips!

Mit VMs zu arbeiten ist natürlich auch eine Idee. In der Vergangenheit hab ich das aus Kompabilitätsgründen immer ausser Acht gelassen, das
ist aber schon ne Weile her. Mit Sicherheit hat sich da was getan...
Ich vermute mal, Du emulierst Windows unter Linux.
Darf ich fragen, welche Software Du benutzt? Welche würdest Du unter Windows nehmen?

Ich denke, ich kann unter VMs die "Komponenten" selbst bestimmen, wenn ich z.b. möchte, dass eine VM keine Netzwerkkarte hat, wurde das klappen?

Sorry, viele Fragen, und wir schweifen vom Thema Bootmanager ab...
Danke schon mal für die Mühe & Grüße,





Elmar

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Re: Plop BootManager 5
« Reply #5 on: August 25, 2021, 19:56:10 PM »
Je nach Bedarf verwende ich entweder Qemu oder VirtualBox.

Qemu, das starte ich mit ein paar Parameter von der Kommandozeile um
schnell eine LiveCD testen.
schnell ein OS auf einer HDD ausprobieren.
kompilieren einer neuen Plop Linux Release.
und anderes...
Qemu kann neben vielen x86 Prozessoren auch ARM und andere Prozessoren emulieren. Echt eine tolle Software.

VirtualBox verwende ich für Windows (manchmal gehts nicht anders) und hin und wieder für andere Sachen.

VMPlayer ist auch gut und hat jetzt sogar DirectX 11.


Bei VirtualBox und VMPlayer kannst du ganz leicht Hardware hinzufügen und entfernen. Die virtuellen Festplatten werden standardmässig als "dynamisch" angelegt. Damit braucht das Image auf der echten Festplatte nur den Platz, der in der VM beschrieben wurde. Wenn du also eine virtuelle 50 GB Platte erstellst, dann braucht das Image erst wenn alle virtuellen Sektoren beschrieben sind auf der echten Platte die 50 GB. Reduzieren nachdem Daten gelöscht wurden geht nicht automatisch.
Die Netzwerkkarte kannst du entfernen. Du kannst auch das virtuelle Netzwerkkabel während dem Betrieb abstecken und auch wieder anstecken.

Microsoft hat auch eine eigene VM Software, aber dazu kann ich nichts sagen.

Am besten probierst du ein bisschen herum. Qemu, VirtualBox und VMPlayer gibt es auch für Windows.
Private Nutzung ist kostenlos. Bei kommerzieller Nutzung brauchst du für den VMPlayer eine Lizenz. Ebenso für die kommerzielle Nutzung für das Extension Pack bei VirtualBox.

Es ist echt praktisch. Eine VM ist schnell erstellt oder kopiert und auch schnell wieder gelöscht.

LG
« Last Edit: August 25, 2021, 20:29:17 PM by Elmar »